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Die Stimmung in den Chefetagen deutscher Unternehmen bleibt angespannt. Der aktuelle PwC Global CEO Survey zeigt, dass deutsche CEOs die wirtschaftlichen Perspektiven weiterhin deutlich zurückhaltender einschätzen als ihre internationalen Kollegen. Wachstumserwartungen bleiben niedrig, während Transformations- und Technologiethemen einen hohen Stellenwert auf der Agenda einnehmen.
Der 29. Global CEO Survey basiert auf den Antworten von 4.454 CEOs aus 95 Ländern, darunter 93 Führungskräfte aus Deutschland. 22 Prozent dieser deutschen CEOs und damit etwas mehr als im Vorjahr (16 Prozent) geben an, in den kommenden zwölf Monaten mit einem Umsatzwachstum ihres Unternehmens zu rechnen . Weltweit rechnen 30 Prozent der CEOs damit, ihre Umsätze in den nächsten zwölf Monaten zu steigern.
Parallel zu den verhaltenen Wachstumserwartungen rückt das Thema Transformation in den Fokus. Für 57 Prozent der deutschen CEOs (global 42 Prozent) ist die drängendste Frage, ob sie ihr Unternehmen schnell genug transformieren, um mit dem rasanten technologischen Wandel Schritt zu halten. Dabei spielt insbesondere die Einführung und Skalierung von künstlicher Intelligenz eine zentrale Rolle. In Deutschland berichten bislang nur 11 Prozent von höheren Umsätzen durch KI (global 29 Prozent) und 16 Prozent von Kostensenkungen durch KI (global 26 Prozent). Gleichzeitig erwarten 63% der deutschen CEOs, dass Junior-Stellen durch KI abgebaut werden (global 49%).
42 Prozent der CEOs weltweit geben an, dass ihre Unternehmen in den vergangenen fünf Jahren begonnen haben, Geschäftsaktivitäten außerhalb ihres eigenen Sektors aufzubauen oder neue Märkte zu erschließen. In Deutschland liegt dieser Anteil sogar bei 52 Prozent.
Neben Wachstum und Transformation prägen Risiken weiterhin die Einschätzungen der CEOs. 27 Prozent der deutschen CEOs (global 29 Prozent) erwarten, dass Handelskonflikte und Zölle ihre Nettogewinnmargen im kommenden Jahr negativ beeinflussen werden. Als größtes Risiko sehen die CEOs Cybersecurity (Deutschland 34 Prozent, global 31 Prozent), gefolgt von makroökonomischer Volatilität (Deutschland und global 31 Prozent) und geopolitischen Spannungen (Deutschland 25 Prozent, global 23 Prozent).
Trotz der skeptischen Grundhaltung bleibt Deutschland international ein bedeutender Investitionsstandort. Im globalen Vergleich rangiert der Standort weiterhin im oberen Feld der attraktivsten Zielländer für Investitionen. 13 Prozent der CEOs weltweit planen in den nächsten zwölf Monaten Investitionen in Deutschland.
Mehr Informationen zu den Ergebnissen des Global CEO Survey finden Sie hier.
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